10.10.2023, 19 Uhr

Jiddische Literatur als Herausforderung

Ort: Arkadensaal, Eingang: Großer Hirschgraben 23-25

Deutsches Romantik-Museum

Frankfurter Goethe-Haus

Mitglieder 4 € / Gäste 8 €

Mit Susanne Klingenstein und Andreas Platthaus

Die jiddische Literatur gehört integral zur europäischen Literatur. Seit dem 14. Jahrhundert verhandelt sie in einem dem Deutschen verwandten Idiom und in den traditionellen Strukturen der europäischen Poesie und Prosa die Schicksale jüdischer Menschen zwischen Rhein und Dnjeper. Und doch ist sie in Deutschland kaum bekannt. Im Gespräch mit Andreas Platthaus skizziert die Literaturwissenschaftlerin Susanne Klingenstein die Besonderheiten der jiddischen Literatur, ihre Anfänge im Rheinland, Süddeutschland und Italien
sowie die Schwierigkeiten beim Übersetzen von jiddischen Erzählungen, die zur europäischen Moderne gehören wollen und sich ihr doch widersetzen. 

Dr. Susanne Klingenstein (Harvard University) veröffentlichte 2022 den ersten Band einer ‚Kulturgeschichte der jiddischen Literatur‘ (Suhrkamp) sowie 2019 und 2020 ihre Übersetzung von Werken der großen jiddischen Erzähler Scholem J. Abramowitsch und Chaim Grade. Andreas Platthaus ist stellvertretender Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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