Zum Abschluss der Kritischen Hofmannsthal-Ausgabe

Mit Überraschungsgästen

Ort: Online

Deutsches Romantik-Museum

Frankfurter Goethe-Haus

Teilnahme kostenlos
Weitere Informationen folgen in Kürze.

42 Bände auf 28.550 Seiten – ob sich wohl Familie und Freunde Hofmannsthals genau dies vorstellten, als sie unmittelbar nach seinem Tod im Sommer 1929 die Idee einer kritischen Ausgabe diskutierten und mit der Sicherung des umfangreichen Nachlasses begannen? Zunächst erschienen in rascher Folge bei S. Fischer unbekannte Werke und Briefe, bald jedoch unterbrochen durch das erzwungene Exil von Verlag und Familie. Mitte der 1950er Jahre fanden diese Bemühungen mit Herbert Steiners vielbändiger Werkausgabe eine Fortsetzung. Doch man wollte mehr, man wollte den vollständigen und kommentierten Hofmannsthal und auch den Nachlass. 1966/67 wurde die ‚Kritische Ausgabe Sämtlicher Werke‘ begründet und eine „zentrale Redaktion“ im Freien Deutschen Hochstift eingerichtet, die 1975 den ersten Band vorlegte. Nach über 55 Jahren wollen wir den Abschluss dieses editorischen Großunternehmens feiern. Wie hat sich das Hofmannsthal-Bild durch die Ausgabe verändert? Wie hat sich seither die Lesewelt verändert?

In Kooperation mit der S. Fischer Stiftung, dem S. Fischer Verlag und der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft