Das „Empyräo des Intellektuellen“

Zum Abschluss der Merck-Edition

Ort: Arkadensaal, Eingang: Großer Hirschgraben 23-25

Deutsches Romantik-Museum

Frankfurter Goethe-Haus

Eintritt frei
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erbeten.

Johann Heinrich Merck war ein Mann der Spätaufklärung. Kennzeichnend für sein Werk ist die Spannung zwischen Fortschrittsoptimismus und melancholischer Skepsis. Als einer der ersten gebrauchte er das Wort „intellektuell“ im Deutschen, und als ein moderner Intellektueller tritt er uns entgegen: Die „Kunst zu wenden“ sei eine von Mercks „großen Siebenkünsten“, lobte Freund Wieland. Abzulesen ist das in Hunderten von Rezensionen, die den kulturellen Horizont in der Umbruchzeit des ausgehenden 18. Jahrhunderts abschreiten. Mit brillanten Essays und satirischen Erzählungen, dann mit akribischen naturkundlichen Studien suchte Merck auf die Zeitläufte einzuwirken.

Nach Goethes eigenen Worten war Merck der Mann, der auf sein Leben den „größten Einfluss“ gehabt habe. Ende 1771 hatte er den Darmstädter Kriegsrat, Publizisten und Schriftsteller kennengelernt. Man rezensierte und zeichnete gemeinsam, und Merck beförderte Goethes erste Publikationen. Ihre so intensive wie wechselhafte Freundschaft endete 1791 mit Mercks Freitod.

2007 kam Mercks Briefwechsel heraus, 2021 erschien der neunte und letzte Band seiner ‚Gesammelten Schriften‘. An diesem Abend spricht die Herausgeberin der beiden Bände Dr. Ulrike Leuschner.

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