Vier Einrichtungen, ein Thema: Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, Haus am Dom, Jüdisches Museum und das Freie Deutsche Hochstift richten jedes Jahr ihr Augenmerk gemeinsam auf ein gesellschaftliches Phänomen. 

Zusammenkommen - Alte Sehnsucht neu entdeckt

In dem monatelangen Verzicht auf physischen Kontakt und auf das Zusammenkommen in Großgruppen haben wir alle ermessen können, wie lebensnotwendig doch das auch leibliche Zusammensein für uns ist. In einem einzigartigen Experiment haben wir den Kontrast zwischen vermittelten und unvermittelten Gesellungsformen erfahren. Die Sprödigkeit und Künstlichkeit des Kontakts auf technischen Plattformen wird uns als Lebenserfahrung in Erinnerung bleiben. Sie hat uns im Umkehrschluss aber auch das Lebenselixier der direkten Begegnung vor Augen geführt. Was kennzeichnen die direkten Begegnungen? Welche Energie, welche Kraft, welche Anregung liegt in ihnen begründet? Welche Rollen und Formen hat das Zusammenkommen in früheren Zeiten ein- und angenommen? Und welche neuen Formen müssen wir nach unseren kollektiven Erfahrungen der Gefährdung entwickeln? Diesen Fragen gehen die Frankfurter Hausgespräche 2021 in verschiedenen thematischen Ausprägungen nach.

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